#14 - "Karrieren entstehen nicht in der Komfortzone" - Fabian Röcke (CFP Brands, Geschäftsführer)
Shownotes
14 - "Karrieren entstehen nicht in der Komfortzone" - Fabian Röcke (CFP Brands, Geschäftsführer)
Welche Entscheidungen prägen erfolgreiche Karrieren?
In dieser Folge von TOPSHELF begrüßen wir Fabian Röcke, Geschäftsführer von CFP Brands. Gemeinsam sprechen wir über seinen Weg von FrieslandCampina über Mars bis an die Spitze eines der spannendsten Markenportfolios im deutschen Süßwarenmarkt.
Fabian erklärt, warum Führungskräfte andere erfolgreich machen sollten, weshalb Feedback eine der wichtigsten Voraussetzungen für Entwicklung ist und warum echte Karriereentwicklung selten innerhalb der Komfortzone stattfindet.
Außerdem diskutieren wir:
• Die wichtigsten Leadership-Learnings aus über zwölf Jahren Mars • Warum gute Führung immer mit Selbstreflexion beginnt • Die Balance zwischen Fordern und Fördern • Markenvertrauen als Grundlage nachhaltiger Markenführung • Die Integration von Mars und Wrigley aus erster Hand • Die Herausforderungen eines Joint Ventures mit internationalen Shareholdern • Commercial Excellence und Execution im FMCG-Umfeld • Die Bedeutung von Sales-Erfahrung für zukünftige General Manager • Die Digitalisierung des Handels und die Zukunft der Kassenzone • Welche Fähigkeiten Führungskräfte in den nächsten Jahren benötigen
Markante Aussagen aus der Episode:
„Marke ist vor allem Vertrauen.“
„Eine Entscheidung ist besser als keine Entscheidung.“
„Entwicklung passiert nur dort, wo der Leader es dem Mitarbeiter zutraut – und der Mitarbeiter es sich selbst zutraut.“
„Leute erfolgreich zu machen, ist wichtiger, als selbst im Mittelpunkt zu stehen.“
„In der Komfortzone sind noch nie Karrieren entstanden.“
Über unseren Gast:
Fabian Röcke ist Geschäftsführer von CFP Brands, einem Joint Venture führender internationaler Süßwarenunternehmen. Zum Portfolio gehören unter anderem Fisherman's Friend, Mentos, Chupa Chups, Smint und Ricola. Zuvor war er viele Jahre in unterschiedlichen Führungspositionen bei Mars tätig und verantwortete dort unter anderem Marketing-, Vertriebs- und Transformationsaufgaben.
TOPSHELF wird moderiert von Dr. Marcel Hahne und Florian Schmitz.
Jeden ersten Donnerstag im Monat – überall dort, wo es Podcasts gibt.
Transkript anzeigen
00:00:01: TOPSHELF, der Leadership-Podcast für Konsumgüter und Handel mit Dr. Marcel Hahne und Florian Schmitz.
00:00:11: Willkommen zu TOPSHELF, dem Podcast für FMCG, Retail und den Menschen dahinter. Heute geht es um Markenführung, Es geht um Wettbewerb und die Frage, wie man in einem komplexen Organisations-Setup wirklich gewinnt. Marcel, Mit wem sprechen wir heute?
00:00:26: Ja, lieber Florian, Unser heutiger Gast ist jemand, der genau diese Komplexität kennt. Wir sprechen heute mit Fabian Röcke. Fabian Röcke ist der Geschäftsführer von CFP Brands. Und wofür die Buchstaben stehen, wird er uns sicherlich gleich sagen. Auf jeden Fall CFP Brands, ein Joint Venture mit starken Marken wie zum Beispiel Ricola, Fisherman's Friend, Mentos oder Chupa Chups. Willkommen, lieber Fabian.
00:00:52: Ja, hallo Ihr beiden. Danke, dass ich bei euch sein darf.
00:00:55: Marcel Hahne: Wir freuen uns.
00:00:55: Fabian Röcke: Ich mich auch.
00:00:56: Florian Schmitz: Nochmal herzlich willkommen.
00:00:58: Marcel Hahne: Fabian, Starten wir mal direkt rein. Magst Du uns einen kleinen Abriss geben? Nicht nur, was die Abkürzung CFP bedeutet, sondern auch ein bisschen, was über dich.
00:01:08: Fabian Röcke: Ja, also, vielleicht fange ich mal mit mir persönlich an. Fabian, Fabian Röcke, Habt ihr schon gesagt, ich bin 44 Jahre alt, verheiratet, habe zwei Kinder, Um vielleicht auch ein bisschen, was Privates zu teilen und nicht nur über CFP zu sprechen. Aktuell, wie du gesagt. hast, Geschäftsführer bei CFP. CFP ist ein Joint Venture. Mit den genannten Marken, steht ursprünglich für Chupa, Chups, Fishermans und Perfetti, sind die Gründungsmitglieder dieses Joint Venture, was 2005 schon gegründet wurde. Bin seit circa zweieinhalb, bisschen mehr als zweieinhalb Jahren. Jetzt hier und habe davor lange schon in der FMCG-Branche gearbeitet, Zwölf Jahre bei Mars und davor. Meine Karriere angefangen bei Friesland Gambina, also auch in der Molkereibranche. Wo, Marcel, Du dich ja auch ein bisschen auskennst.
00:01:54: Marcel Hahne: Ein bisschen, ja, genau. Klingt unglaublich zielgerichtet. Wenn wir jetzt auf den Weg mal schauen. War das bei Dir schon immer so? Was hat Dich da geprägt?
00:02:05: Fabian Röcke: Nein, war es nicht. Also so zielgerichtet, wie sich das anhört, war es tatsächlich nicht. Ich hatte viele Interessen, als ich vor der Berufslaufbahn war. Ich habe mich ganz viel mit Sport beschäftigt. Ich habe aber auch ein Fable für Film gehabt, damals. Ich wollte irgendwann auch mal Regie tatsächlich studieren.
00:02:24: Florian Schmitz: Wie kam das so zusammen? Oder wie kam das? Sport, Kultur, Kunst, Kino, wilde, Mischung?
00:02:32: Fabian Röcke: Wilde Mischung. Und ich kann dir nicht erklären, wie das wirklich zustande gekommen ist. Ich glaube, damals waren noch die Zeiten, wo man wirklich ins Kino gegangen ist. Mit 44 gab es Netflix, Amazon Prime und Sowas. Noch nicht, sondern die großen Klassiker haben auf der großen Bühne stattgefunden.
00:02:48: Florian Schmitz: So jung bin ich nicht, ich kenne das Kino noch.
00:02:53: Fabian Röcke: Habe ich damals sehr genossen und fand es immer toll, Sachen zu erschaffen, um ehrlich zu sein. Also, da kam ich so ein bisschen her, auch Filme zu machen. Mir ging es nicht um Schauspielerei. Ich war nie gut vor der Kamera. Ich weiß auch noch nicht, wie ich heute beim Mikrofon ankommen werde.
00:03:09: Florian Schmitz: Es ist noch zu früh, um das zu sagen, Aber die ersten drei Minuten sind okay.
00:03:12: Fabian Röcke: Das freut mich schon mal zu hören. Aber mein Ziel war nie vor der Kamera, sondern tatsächlich dahinter Regie zu führen. Und ich glaube, das ist so ein bisschen die Gemeinsamkeit. Regie ist ja auch nicht davor, irgendwie die Show zu machen, sondern eher im Hintergrund, die Fäden zu ziehen, Schauspieler erfolgreich zu machen. Und so war es im Sport tatsächlich auch. Also, ich habe lange Tennis gespielt, auch Fußball gespielt, habe dann aber irgendwann auch meinen Trainerschein gemacht und bin irgendwann auch in die Tennistrainerlaufbahn, kurz, aber Laufbahn würde ich sagen, abgebogen. Ich habe mein Studium so finanziert und habe viel, viel Zeit auf dem Tennisplatz gebracht, indem ich leuten Tennisspielen beigebracht habe und habe festgestellt, dass es für mich auch bedeutet, nicht nur selber erfolgreich zu sein, sondern andere Leute erfolgreich zu machen, mein Wissen weiterzugeben, andere Leute zu motivieren, und davon profitiere ich, glaube ich, heute auch immer noch. Und davon nutze ich heute auch immer noch viel, wenn ich über meinen heutigen Job nachdenke.
00:04:04: Florian Schmitz: Ja, das ist eine spannende Analogie. Ich glaube, da können wir später nochmal drauf zurückkommen. Wie war denn dann der Einstieg in FMCG? Wann war dir das klar, dass das für dich ein guter Weg sein könnte?
00:04:15: Fabian Röcke: Es war tatsächlich ein Zufall. Ich hatte damals ein ganz spannendes Gespräch an einem Heilige drei Könige. Montag. Das ist ja hier gar kein Feiertag. In Süddeutschland ist es noch ein Feiertag. Wir waren mit Familie und Freunden unterwegs. Und tatsächlich hat einer der Teilnehmer an diesem Tag bei Müller Milch gearbeitet. Er hat mir damals erzählt, als ich schon Marketing studiert habe, Ich hatte mich dann für BWL mit Marketing entschieden, in Pforzheim studiert habe, war auf der Suche nach einem Praktikum. Und dann war so der Satz, der mir im Kopf geblieben ist, Also Wenn du wirklich Marketing machen willst, dann kann ich dir die Molkereibranche vorschlagen. Das war noch zu den Zeiten von Frug, Fruchtalarm, Die ändert sich vielleicht, Und auch dem Dieter Bohlen, der für MüllerMilch damals die Werbung gemacht hat. Und dann war tatsächlich die Aussage, Ja, in dem Bereich ist halt noch viel lokal. Man lernt wirklich noch Marketing im gesamten Mix. Also so FMCG, Lebensmittel, IST was, was, wenn ich marketing machen würde, dir ans Herz legen würde. Derjenige war sehr erfolgreich und da dachte ich, ja, warum nicht? Und habe mich dann auf ein Praktikum beworben. Bin zwar nicht bei MüllerMilch gelandet, sondern bei Campina gelandet, aber habe mich da sehr wohl gefühlt, sodass ich da dann auch direkt den Einstieg gemacht habe. Und von da war ich in der FMCG-Branche und bin aus dem Lebensmittelbereich bis heute. Nicht mehr rausgekommen.
00:05:34: Marcel Hahne: Und dann hast du gesagt, Marketing muss nochmal einen Schritt professionalisiert werden und bist dann Richtung Mars.
00:05:41: Fabian Röcke: Genau, bin Richtung Mars. Auch das wie immer, so, Ich glaube in Karrieren, deswegen auch zu eurer Frage zielgerichtet oder nicht. Ich glaube, oft ist es auch der Zufall und das richtige Angebot zum richtigen Zeitpunkt. Ich hatte damals Urlaub und bin angesprochen worden, ob mich Mars interessieren würde. Und wer im Marketing irgendwie zu Hause ist, der so Marken wie Snickers, Mars selber, M&M's, Twix, Das sind aus meiner Sicht bis heute Ikonen der Marken. Und wenn man da angesprochen wird, sagt man nicht Nein, und gehört sich das zumindest an. Und dann hat mich in dem Gespräch nicht nur die Marken begeistert, sondern eben auch die Kultur, die dieses Unternehmen hat. Und habe mich dann entschieden, nochmal die Seiten zu wechseln, raus aus dem sehr engen Kühlregal auch, rein in, Ich sage mal, Auch die Zweitplatzierung, den gesamten Supermarkt. Das ist ja auch das, was bei Campina immer so ein bisschen... Mich eingeschränkt hat. Es war alles gekühlte Ware oder viel gekühlte Ware. Da ist man so ein bisschen auch als Markettier natürlich in den Limitationen gefangen. Und Mars hat mir da eine gute Möglichkeit gegeben. Und so bin ich in Viersen, hier in der Nähe von Düsseldorf, bei Mars tatsächlich gelandet.
00:06:48: Florian Schmitz: Und du hast jetzt schon ein paar Stichworte genannt. Du hast die Kultur genannt, du hast die marken genannt. Du hast auch die Breite, Auch das Sortiment schon skizziert. So in der Rückschau, Was hat dich... Wie hat dich Mars geprägt, wenn du Dich heute anschaust als Leader, als Commercial Leader?
00:07:07: Fabian Röcke: Also ich glaube, Der Großteil der Prägung ist erstmal dieser Menschenfokus, Den Mars einfach lebt. Ich kann an der Stelle sagen, ich glaube, Es gibt wenige andere Unternehmen, die sich so auf den Mensch an sich fokussieren und auch auf Leadership fokussieren. Also, um vielleicht auch meine eigenen Erfahrungen zu teilen, als ich angefangen habe. Ich habe mich davor selber mit Leadership beschäftigt, hatte davor auch schon Führungsverantwortung im kleinen Maße, habe mich irgendwie selber, sage ich mal, gepitcht, um ein Leadership-Training zu bekommen. Bei Mars war es Gang und gäbe, dass man als Führungskraft erstmal die richtige Ausbildung genießt, dass Leadership-Trainings zum Standard gehören, weil eben zu einem guten Mitarbeiter erstmal ein guter Leader gehört. Und es wird in allem, was in dem Unternehmen ist, Auch deutlich, dass das Thema Leadership wirklich wichtig ist. Und dazu wird man eben auch ausgebildet. Da muss man aber auch erstmal selber umgehen können. Ja,
00:07:59: Florian Schmitz: wie war das am Anfang für dich?
00:08:01: Fabian Röcke: Tatsächlich so ein bisschen auch überraschend. Also, es gibt ja bei Mars diese berühmten persönlichen Entwicklungspläne. Und ich habe mir am Anfang erstmal Self-Learning reingeschrieben, weil ich erstmal damit umgehen musste, für mich selber zu lernen. Jemanden zu haben, der mir jeden Tag Feedback gibt, nach jedem Meeting Feedback zu bekommen. Und es nicht, böse gemeintes Feedback als böse gemeintes Feedback wahrzunehmen und nicht nur zu hören, Alles gut, sondern eben auch Tipps zu bekommen, wie es besser geht, was man anders machen kann, wie man sich weiterentwickeln kann. Damit muss man erst mal umgehen können und sich selber damit zu beschäftigen. Und den Mehrwert zu sehen, war erst mal mein Einstieg. Und wenn man aber mal den Mehrwert da drin gesehen hat, dann kann man auch damit nachher super viel. Und für sich selber auch da viel rausnehmen. Und das hat mich die ganze Zeit in meiner Zeit bei Mars. Und auch heute prägt mich das immer noch, dass ich für mich selber lernen, in kalte Wasser springen, Sachen aus der Komfortzone heraus, auch nehmen und jeden Tag dazulernen, Teil meiner Leadership Journey ist.
00:09:03: Marcel Hahne: Und wahrscheinlich auch ein Teil dessen, was dein Team mitnimmt, Weil dieses permanente Feedback und das Bessermachen ja eigentlich auch dann das Weitergeben ans Team ist.
00:09:11: Fabian Röcke: Genau. Also ich sage immer, mein Motto war und ist immer fordern und fördern. Also fordern ist nicht immer Böse gemeint aus meiner Sicht, sondern eben auch an vielen Stellen. Einfach nochmal challengen, hinterfragen, Die Leute auch nochmal nach verschiedenen Perspektiven für sich selbst sehen, um zu sagen, sehe ich das große Ganze, sehe ich das Breite. Das ist manchmal auch unbequem, das gehört auch da dazu. Und deswegen ist Fördern eben auch wichtig, den Leuten dann trotzdem das Gefühl zu geben, sich damit weiterentwickelt zu haben, wieder, was gelernt zu haben, besser zu werden. Jeden Tag. Vielleicht auch mal einen Fehler zu machen. Das gehört zu einer Leadership-Reise, Das gehört zu einer fachlichen Reise dazu, Nicht alles funktioniert. Ich glaube, jeder von uns hat in seiner Karriere schon genug Fehler gemacht, die er irgendwann anders machen würde. Aber das gehört dazu, und auch damit umzugehen, ist, Glaube ich, für das Team am Anfang nicht einfach gewesen, als ich angefangen habe. Weil es bestimmt auch ein anderer Leadership-Style ist, als den mein Vorgänger geprägt hat.
00:10:09: Florian Schmitz: Das heißt, Mars hatte ganz, das finde ich auch spannend, weil ich weiß nicht, Marcel, wie das bei dir war, bei Mars, Aber dieser Ein Impact ist einfach, das Self-Management, also zu lernen, wie manage ich mich eigentlich selber als Leader. War sicher nicht die einzige Prägung, also dein Profil hat sich ja auch ein bisschen gewandelt, also die vertriebliche Komponente, kam dazu. Wie kam das?
00:10:36: Fabian Röcke: Ja, richtig, Florian. Ich bin eingestiegen als Marketeer, wollte auch ursprünglich Marketingdirektor werden. Das war immer meine Ambition. Und auch das ist, glaube ich, Leadership, dass ich wirklich gute Gespräche mit Liedern hatte, die mich dann an der einen oder anderen Stelle hinterfragt haben und gesagt haben, Wir sehen in dir einen wirklich guten Marketeer. Ich glaube, das kann ich heute noch behaupten, dass der eine oder andere gesagt hat, Es ist ein guter Marketeer, Aber wir sehen in dir auch einen Business Leader oder sogar jemand, der mit General Manager potenzial ist. Das bedeutet aber für dich auch, sich zu entscheiden. Ich kann nicht alle Bälle offen lassen, sondern wenn du mir in die Richtung gehen willst, dann musst du an der einen oder anderen Stelle eben auch den Wechsel machen, weil zu einem GM gehört nicht nur Marketing dazu, sondern da gehört heute mehr denn je, Gerade auch in dem deutschen Markt, Das Thema vertrieb dazu. Und dadurch habe ich dann den Schritt irgendwann gemacht, bin aus dem Marketing, aus dem Customer-Marketing raus in den Ski-Account gewechselt. Eine spannende Chance bekommen, indem er mir eine tolle Rolle gebaut hat. Was ich auch sagen muss, bin ich sehr dankbar. Den Liedern, die ich damals hatte, bei Mars, die mir diese Chance gegeben haben und extra eine Rolle für mich geschaffen haben, die sowohl für Mars von Vorteil war, Aber die mir auch ermöglicht hat, eben im Key-Account-Beruf noch mal zu lernen, Auch nach fast zehn Jahren dann im Marketing umzuswitchen und ins Key-Account einzusteigen. Und das habe ich gemacht und habe da festgestellt, für mich tatsächlich. Nicht nur das Marketing gibt, Sondern dass gerade in dieser ganzheitlichen Commercial-Perspektive, in dieser Breite, in dem Thema Unternehmen erfolgreich machen, für mich selber auch ganz, ganz viel Motivation, einfach drinsteckt und Begeisterung drinsteckt, die mich heute immer noch gerne aufstehen lassen, um zur Arbeit zu gehen.
00:12:20: Florian Schmitz: Und hast du damals, also? Es ist ja immer schön, wenn einem Potenzial gespiegelt wird und andere etwas in einem sehen. Man muss das ja auch irgendwie in sich selber sehen. Also hast du dieses GM-Potenzial dann auch, war das so? No-Brainer, alles klar, genau das ist mein Weg.
00:12:35: Fabian Röcke: Nein, nein, war es nicht. Ich glaube, das ist so ein bisschen. Auch wie mit ins kalte Wasser springen und außerhalb der Komfortzone. Ich glaube, man ist nur außerhalb der Komfortzone, wenn man wirklich darüber nachdenken muss. Viele sagen, ich war aus meiner Komfortzone raus. Ich glaube, Komfortzonen sind wirklich Entscheidungen, wo man ein, zwei, drei Nächte drüber schläft und danach trotzdem noch, sagt, Ich weiß selber nicht so richtig, Ist das jetzt das Richtige? Es sind auch Risiken dahinter. Also aus der Komfortzone raus heißt es auch immer, ein Risiko zu nehmen. Und dessen muss man sich bewusst sein. Und so fühlte sich für mich der Schritt auch in Sales an. Ich habe mich nie als Sales-Mensch gesehen. Also, ich habe tatsächlich noch lange gesagt, Sales kann ich mir gar nicht vorstellen. Und dann war ich plötzlich da und irgendwann, Ihr kennt meine Laufbahn, Irgendwann bin ich dann sogar als Sales-Director angestellt gewesen. Bei Mars. Da habe ich noch ein paar Jahre davor gesagt, also, wenn ich mir eins nicht vorstellen kann, dann Sales-Director. Zu werfen. Schwupp,
00:13:30: Florian Schmitz: Da war was.
00:13:30: Fabian Röcke: Genau. Und ich glaube, so lernt man über sich selber, eben auch in diesen Prozessen, in dieser Zeit. Man lernt sich selber kennen und stellt so eben auch fest, was funktioniert oder was nicht, funktioniert.
00:13:43: Florian Schmitz: In der Rückschau, bevor wir das Marketing verlassen, Weil du dann eben auch ein Sales-Guy geworden bist, was würdest du sagen, hast du so in dieser frühen Zeit bei Campina und dann bei Mars über Marken gelernt, Was heute noch gilt? Und was hat sich auch verändert?
00:14:00: Fabian Röcke: Also ich glaube, was ich gelernt habe, ist, Marke ist vor allem erst mal Vertrauen. Am Ende ist das das Kernthema, Marken Vertrauen Menschen. Und wenn man als Marke das Vertrauen nicht rechtfertigt und nicht hält, dann ist das auch ganz schnell, ist man keine Marke mehr und hat damit viel, was jahrelang aufgebaut wurde, ziemlich schnell zerstört. Von daher glaube ich, ist... Viel auch, was für mich Marketing ausmacht, zwar Erneuerung zu treiben. Auf der einen Seite, aber eben auch die Tradition und das Vertrauen bei den Konsumenten zu bewahren. Ich glaube, das ist gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit extrem wichtig. Wie weit kann ich meine Marke stretchen? Wie viel Innovation verträgt meine Marke? Wie breit kann ich in der Marke in Kommunikation oder Produkt am Ende des Tages auch gehen? Wie viel Promotion, haben wir uns vor Kurzem noch darüber unterhalten, verträgt eigentlich eine Marke? Und ich glaube, das sind spannende Fragen, die ich damals aus meiner Marketierzeit mitgenommen habe, die mich heute immer noch prägen. Ich bin immer noch für Marken zuständig, Ich möchte auch für Marken arbeiten. Und ich glaube an Marken. Und dieses Vertrauen ist, Glaube ich, die Kernessenz, die ich, egal, in welcher Marketingrolle ich war, Ausgezeichnet hatte.
00:15:11: Marcel Hahne: Hast du ein Beispiel dafür, wo eine Marke, das nicht geschafft hat, wo eine Marke das Vertrauen verspielt hat? War es der fehlende Käse in der Miracoli-Packung bei Mars vielleicht?
00:15:21: Fabian Röcke: Da war ich zu weit weg. Ich will ungern Sachen beurteilen, bei denen ich nicht selber dabei gewesen bin. Ich würde jetzt eher positiv sagen, die Marken, die ich in meiner Karriere betreuen durfte, hatten zum Glück immer eine lange Heritage und haben es aber trotzdem geschafft, eine Moderne zu machen. Also mit Landliebe angefangen. Sehr traditionelle Marke, die es aber trotzdem geschafft hat, Sich irgendwie den Zeitgeist auch anzupassen, sich an, die Moderne und an den neuen Konsumenten auch zu gewöhnen, Obwohl sie eher traditionell mit einer Milchkanne irgendwo mal Anfang der 80er geboren wurde. Und auch in den M&Ms und Snickers haben es geschafft, sich regelmäßig zu erneuern. Und auch an die Trends, sei es in der Kommunikation, sei es in den Produkten, Da, die Trends aufzutreiben und trotzdem den Kern der Marke per Se nicht zu verlassen. Und über die anderen möchte ich nicht urteilen, weil wenn man nicht selber dabei ist, habe ich gelernt, ist es immer schwierig zu sagen oder es einfach zu sagen, warum man von außen glaubt, was man hätte anders machen können oder was die Leute falsch gemacht haben, als wenn man selber dabei ist und die Entscheidung selber treffen muss.
00:16:22: Marcel Hahne: Springen wir einmal Kurz rüber, Dann kam ja irgendwann das Kapitel auch. Integration Mars-Reckley. Da hast du ja auch eine ganz essentielle Rolle mit, in dem ganzen Thema spielen dürfen.
00:16:33: Fabian Röcke: Genau. Auch das ein Zufall in der Karriere.
00:16:35: Marcel Hahne: Auch das ein Zufall, ja.
00:16:36: Fabian Röcke: Ja.
00:16:36: Marcel Hahne: Man muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.
00:16:38: Fabian Röcke: Genau, Man muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Und auch danach fragen.
00:16:43: Florian Schmitz: Kannst du nochmal kurz erklären, Was war die Ausgangssituation für die Hörer draußen, die nicht so tief in der Mars-Geschichte drinstecken?
00:16:50: Fabian Röcke: Also Die Ausgangssituation war, dass 2009 schon Mars damals Wrigley übernommen hat. Die sind sehr lange, als separate Einheiten weitergelaufen. global, Bis dann irgendwann entschieden wurde. Die Geschäftseinheiten auch zusammenzulegen. Und aus Mars, Schokolade und Wrigley mehr oder weniger ein Unternehmen, eine Business unit Smart Wrigley zu machen. Und gerade in Deutschland bedeutet das eben auch aus zwei Standorten, Es gab immer einen Standort hier in Viersen und einen Standort in Unterhachingen, Auch, einen gemeinsamen Standort mit einer gemeinsamen Organisation für das deutsche Geschäft zu machen. Und ich war damals in Mars Schokolade hier in der Nähe von Düsseldorf in Viersen. Die Brickley-Einheit saß in Unterhachingen. Und dann kam irgendwann dieses Announcement, Wir gehen zusammen als Unternehmen. Und in der Zeit hatte ich eh schon gefragt gehabt, ob ich nicht neben dem, Ich war damals in den Sales-Bereich gewechselt, Neben dem Bereich Gear-Account und E-Commerce, Hatte ich gefragt, ob es nicht noch irgendwelche Projekte gibt, die ich irgendwie machen kann, um auch nochmal zu lernen und vielleicht auch... Über den Tellerrand noch mal hinaus zu gucken. Auch da so ein bisschen der Ehrgeiz, der in mir war, Nicht nur mein Geschäft zu machen, sondern vielleicht auch immer noch ein bisschen zusätzlich zu machen. Und da war, glaube ich, Der richtige Zeitpunkt zu fragen, Weil genau in dem Moment wurden Leute gesucht, die eben diese Integration leiten. Das war mir nicht bewusst zu dem Zeitpunkt, Aber so bin ich irgendwie da drin gelandet und hatte dann die große Chance, mit dem Sales Director und dem GM natürlich zusammen. Diese beiden Geschäftseinheiten im Sales-Bereich zusammenzubringen, wo ich ja selber noch relativ neu war. Also wir hatten gerade darüber gesprochen, Zu dem Zeitpunkt war ich, glaube ich, anderthalb Jahre im Sales-Bereich. Davor hatte ich nur Marketing gemacht. Das war auch so ein kaltes Wasser, in das ich springen musste. Mir das dann anzutrauen und zu sagen, So eine Zusammenführung in dem Bereich, wo ich mich eigentlich noch selber nicht so richtig wohlfühle, mit Bereichen wie auch Systemen. Super, vielen Leuten, also der Sales-Bereich war auch damals wie heute der größte Bereich gewesen bei Mars, die Leute da mitzunehmen auf die Reise. Das ist ja auch eine Fahrt von Verantwortung, die man trägt. Und im Nachhinein bin ich sehr froh, dass ich mich dafür entschieden habe, es zu machen.
00:19:06: Marcel Hahne: Du hast ja mal gesagt, wenn du das kalte Wasser gemieden hättest, wärst du heute nicht da, wo du bist. Jetzt haben wir ja auch sehr viele Hörende, die gerade am Anfang ihrer Karriere stehen. Und die genau auf Sowas warten. Wodran erkennt man so einen richtigen Moment, wo man sagt, das ist ein Fokusthema, Das ist total wichtig. Und hier bin ich jetzt da, da hebe ich die Hand als Leader, Dann übernehme ich Verantwortung, da zeige ich ja Ownership, um halt auch zu lernen.
00:19:32: Fabian Röcke: Also ich glaube, es gibt immer wieder solche Möglichkeiten, die sind, glaube ich, immer Sachen, die für das Unternehmen schon von Bedeutung sind, die aber auch ein gewisses Risiko bergen. Also ich glaube, das habe ich vorhin schon gesagt, kaltes Wasser ist nicht nur damit, Das ist Sicher, Es ist bequem, Es ist keine warme Badewanne, in die ich mich reinsetze und sage, es ist alles gemacht. Ich schöpfe jetzt nur den Erfolg ab, sondern es bedeutet immer ein Risiko zu gehen, Sachen neu zu machen. Und für sich selber glaube ich auch immer. Also, ich habe immer festgestellt, dieses kalte Wasser war, wenn ich nicht sofort ja gesagt habe, sondern wenn ich für mich selber nochmal nachdenken musste, Ist das wirklich das Richtige. Traue ich es mir wirklich selber zu?
00:20:11: Marcel Hahne: Das heißt, wenn so ein bisschen Respekt auch da ist und auch vielleicht so ein bisschen, naja, schon bedenken, kann ich das wirklich? Und wenn der Schuh dann ein bisschen zu groß ist, dann zu sagen,
00:20:19: Fabian Röcke: ich glaube, Respekt gehört dazu. Und Komfortzone, und kaltes Wasser heißt für mich auch der Stretch, eben nicht alles zu können, sich nicht sicher zu fühlen, sondern eben genau, diesen Respekt zu haben und zu wissen. Es gibt viele Sachen, die ich noch nie gemacht habe. Es gibt Sachen, die ich vielleicht auch falsch machen werde. Auch das gehört dazu. Aber dann sich eben den Schritt auch zu trauen und Leute zu haben, ich glaube, das ist auch immer ganz wichtig, die einem das selber zutrauen. Also ich glaube, das ist auch Teil von gutem Leadership, ist es, leuten das zuzutrauen. Und Entwicklung passiert eben auch nur da, aus meiner Sicht, Wo einmal der Leader dem Mitarbeiter es zutraut und der Mitarbeiter sich das eben selber zutraut. Und gegenseitig ein Vertrauensverhältnis. Da ist. Dass beide Seiten sagen, nee, ist das Richtige? Und ja, es werden Sachen schief gehen, aber ja, es werden noch bessere Sachen rauskommen. Und gemeinsam werden wir das erfolgreich machen.
00:21:08: Florian Schmitz: Ich finde den Gedanken spannend, dass ja jeder, eben jedes kalte Wasser, jeder Stretch, einfach die Möglichkeit hat, zu scheitern. Und dann können ja auch Karrieren ganz anders verlaufen, weil man eben nicht schwimmt in dem Moment. Wenn du so zurückschaust, was würdest Du sagen, hat dir immer geholfen, dass du am Ende tatsächlich geschwommen bist? Bei allen Sachen, die auch schiefgegangen sind?
00:21:30: Fabian Röcke: Es sind verschiedene Sachen, Aber ich glaube, Eine schnelle Auffassungsgabe ist in vielen Bereichen wichtig. Also Sachen zu lernen, lernen wollen. Also ich glaube, zuhören gehört auch dazu, auch nach Hilfe fragen. Es fällt uns meistens in der Karriere auch nicht einfach, nach Hilfe zu fragen, Aber ich glaube auch, nach Hilfe zu fragen. Man muss nicht alles wissen. Das ist bis heute mein Credo, man muss nicht alles wissen. Ich weiß bis heute auch nicht alles, aber dafür habe ich Leute, die ich fragen kann. Peers, die ich fragen kann, sei es Vorgesetzte, die ich fragen kann, sei es aber, auch, Mitarbeiter zu fragen, die in manchen Bereichen bestimmt besser sind als ich. Das gehört für mich tatsächlich dazu. Und ich glaube, das ist eine der Sachen, die ich da mitgenommen habe. Hilfe einzufordern, nach Hilfe zu fragen, ist sicher eines der Erfolgskriterien, dann auch in so einem Bereich.
00:22:17: Marcel Hahne: Da kommt dann vielleicht auch wieder dein Bild vom Anfang mit rein. Du bist ja der Regisseur des Ganzen. Du musst ja nicht als Schauspieler am besten vor der Kamera stehen.
00:22:24: Fabian Röcke: Oder auch als Coach, als Tennis-Coach. Also Leute erfolgreich zu machen, ist wichtiger in Leadership-Rollen, als jetzt selber, immer im Mittelpunkt zu stehen und sich selber wichtig zu nehmen. Und dazu gehört es eben auch dazu, Leuten, was zuzutrauen, aber leuten eben auch die Möglichkeit zu geben, Erfahrungen selber zu sammeln und zu lernen.
00:22:40: Florian Schmitz: Was hat denn dann für Dich die Rolle bei der CFP attraktiv gemacht? Was war da der Motivator?
00:22:49: Fabian Röcke: Spannende Frage. Also auch da, Lernen. Das war ein ausschlaggebender Grund, warum ich mich auf dieses Abenteuer einlassen wollte.
00:23:01: Florian Schmitz: Was hat es für dich zum Abenteuer gemacht?
00:23:03: Fabian Röcke: Auch mit der Familie nochmal umzuziehen, Auch da wieder ein Risiko einzugehen. Das ist auch kaltes Wasser, Das war keine Entscheidung, die man mit dem Fingerschnips macht, sondern das ist eine Entscheidung, über die man gut nachdenken muss mit der Familie. Mal wieder aus München wegzuziehen, nach Düsseldorf, Zwar zurückzukommen, aber wieder den Lebensmittelpunkt zu verändern. Für natürlich auch ein Unternehmen, mit dem man vorher noch nicht so viel zu tun hatte, wo man die Kultur nicht kennt, wo man die Shareholder auch noch nicht kennt. Aber ich glaube, das hat es eben spannend gemacht. Es war nochmal eine neue Herausforderung, sowohl, was es kulturell angeht, also für mich wirklich die Lernerfahrung, auch. Es ist ein Joint Venture, Wir haben drei Familienunternehmen im Hintergrund. Ich berichte an den Aufsichtsrat, der sich aus diesen drei Unternehmen zusammensetzt. Es ist eine spannende Aufgabe, auch an den Aufsichtsrat zu berichten, statt im Konzern, Ich sage, mal, in gegebenen Strukturen irgendwie zu arbeiten.
00:23:57: Florian Schmitz: Was macht das anders?
00:24:00: Fabian Röcke: Es ist unabhängiger, definitiv. Also deutlich unabhängiger, Was Prozesse angeht, was strukturen angeht. Wir sind eben ein eigenständiges deutsches Unternehmen. Ich würde es mal vergleichen mit jedem DAX-Unternehmen, Was eben FÜR sich... Selber die Entscheidungen trifft, aber dem Shareholder natürlich irgendwie Rechenschaft ablegt. So ist CFB auch. Wir haben Eigentümer, aber wir entscheiden selber. Und das ist schon der große Unterschied, auch zu einer Konzernwelt, in der viel irgendwie vorgegeben ist, in der viele Strukturen gemacht sind, in der viel gesetzt ist, in der auch eine klare Strategie irgendwie globaler Seite normalerweise da ist und man umsetzt. Und das war so das, was es für mich gemacht hat. Und eben auch unterschiedliche Kulturen. Also, ich habe ein italienisch-holländisches Unternehmen als Shareholder, ich habe ein Schweizer Unternehmen und ein englisches Unternehmen. Also diese Vielfalt an Kulturen, die auch im Aufsichtsrat sitzen, macht es auch sehr spannend und auch zu einer sehr lehrreichen Erfahrung für mich, aus der ich immer wieder was mitnehme.
00:25:02: Florian Schmitz: Du hast ja ein bisschen, was zur Shareholder-Struktur schon gesagt. Du musst unbedingt noch was zur Organisation sagen, um was ihr eigentlich macht, weil die meisten werden CFP nicht kennen. EUre Marken. Ziemlich safe in Deutschland. Ich hoffe,
00:25:13: Fabian Röcke: dass auf Basis der Marken schon klar ist, dass wir im Süßwarenbereich unterwegs sind, dass wir die besten Hustenbonbons produzieren.
00:25:21: Florian Schmitz: Das schneiden wir nachher raus.
00:25:22: Fabian Röcke: Die besten Lollis als Chupa produzieren und Kaubonbons und Kaugummis unter Mentos anbieten. Und mit den frischen Pastillen von Fishermans an jeder Kasse in Deutschland vorhanden sind. Wir haben ein ganz, ganz tolles Markenportfolio im Süßwarenbereich, in der Zuckerware, Wie wir immer sagen, sind da AUCH in... Vielen der Segmenten, glaube ich, Ein relevanter Spieler, Sowohl für den Konsumenten. natürlich, Aber auch für unsere Handelspartner, wo wir auch viel mit Category, Management und Sowas unterwegs sind und auch ganzheitlich beraten können, wie wir es an der Kasse auch viel tun, Aber eben auch in der Zweitplatzierung und im Regal. Also wir spielen die ganze Klaviatur. Wir haben eine Organisation, Wir machen das mit 140 Leuten in Deutschland, die in allen möglichen Bereichen natürlich aktiv sind. Die meisten tatsächlich natürlich, wie üblich in Deutschland, in so einem Markt im Vertrieb. Wir haben hier aber auch Marketing-Teams, die sich um das Marketing der Marken kümmern. Und wir haben hier auch Finance, HR, Supply Chain. All das gehört zu einem guten Unternehmen dazu und ist wichtig, um erfolgreich zu sein.
00:26:30: Marcel Hahne: Wie orchestrierst du das denn zwischen den Gesellschaftern? Weil ihr seid ja zwar ein Joint Venture, aber auf der anderen Seite seid ihr ja im Regal, Auch die Marken, teilweise im Wettbewerbsverhältnis. Wie kriegst du das am besten hin?
00:26:42: Fabian Röcke: Ich glaube, Wichtig ist und wichtiger, denn wahrscheinlich in jedem anderen Unternehmen ist Prioritäten zu setzen und sprechen, reden. Also Aufsichtsratssitzungen sind deswegen auch so wichtig, weil wir uns eben genau auf diese Prioritäten auch erleiden müssen und eben auch sicherstellen, einmal, dass wir die Ressourcen fair untereinander einsetzen. Auch das gehört natürlich dazu. Auf der anderen Seite ist es eben aber auch wichtig zu gucken, dass wir eben nicht dem einen was wegnehmen, was dem anderen gehört, nur für den Vorteil des anderen. Und das ist für mich ganz viel Prioritäten setzen, sicher das Hauptthema. Und ich glaube, klare Strategien auf den verschiedenen Marken zu haben. Wie wir entsprechendes Wachstum treiben und wie wir es auch schaffen als Synergien, dass es sich immer so einfach anhört, aus 1 plus 1 Nicht 2, sondern 3 werden zu lassen. Und da gibt es viele Beispiele, wo uns das auch in der Vergangenheit schon erfolgreich glückte. Das Category Management ist sicher eines der Bereiche, wo man eben nicht Gegenspieler ist, sondern Ziel ist, Kategorie voranzubringen. Und auch zwei Marken wie Smint und Fishermans. Im atemfrische Bereich bekriegen sich nicht unbedingt nur, sondern helfen eben auch eine atemfrische Kategorie beim Konsumenten gemeinsam. Relevanter zu machen und neue Verzehranlässe zu schaffen. Und das sind die Synergien, die wir auch an vielen Stellen versuchen, zu finden.
00:27:55: Florian Schmitz: Sehr gut. Ich sitze hier unter einem Schriftzug, da steht Executioner's King, gefällt mir natürlich. Jetzt weiß ich nicht, wie lange der Schriftzug da schon an der Wand ist. Die Frage ist, was hast du denn vorgefunden, als du hier eingestiegen bist? Und wo würdest du sagen, Heute erkennt man deine Handschrift in und auf der Organisation?
00:28:13: Fabian Röcke: Also, ich habe ein ganz tolles Unternehmen vorgefunden. Muss ich sagen. Mein Vorgänger hat einen tollen Job gemacht, der dieses Joint Venture auch fast von Anfang an begleitet und über knapp 17 Jahre erfolgreich gemacht. Und zu dem, was es ist. Also Wir sind in der Zuckerware einer der relevanten Spieler, haben einen Marktanteil fast an die 10 Prozent in dem Bereich. Das ist für so ein Joint Venture. Mit den Marken, würde ich mal sagen, aller Ehren wert. Und da steht Erfolg dahinter. Ich glaube, was wir oder was ich in den letzten zweieinhalb Jahren mit dem Team zusammen gemacht habe, ist auch so eine gewisse Professionalisierung, in manchen Bereichen reinzubekommen. Sei es im Vertrieb mit Perfect Store beispielsweise, wo wir uns darauf fokussiert haben, eben in der Exekution. Deswegen Exekution is King steht, glaube ich, dafür. Auch sehr prägend, Das Thema Exekution draußen in den Märkten zum Beispiel noch zu professionalisieren, voranzubringen und zu gucken, Wie wir die Ressourcen da draußen auch... Und die Menschen, die wir da haben, die alle super gut sind, auch so einzusetzen, dass Sie für dieses Unternehmen und für die Marken, für die. Wir stehen, auch wirklich den letzten Tropfen noch rausholen. Weil der Markt ist hart.
00:29:24: Florian Schmitz: Ja, und es treibt ja gerade super. viele, egal in welchem Segment, super viele Unternehmen hin. Und gleichzeitig tun sich sehr viele Unternehmen eben schwer in der Fläche. Was sind so deine? Top 5 Do's und Don'ts, wenn du dabei bist, eine Organisation zu transformieren?
00:29:41: Fabian Röcke: Also ich glaube, das eine ist auch da. Reden und zuhören. Also nicht immer meine Stärke gewesen. Ich wende mich an meine alten Lieder, die mir das immer wieder als Feedback gegeben haben.
00:29:51: Florian Schmitz: Grüße gehen raus.
00:29:52: Fabian Röcke: Genau, und ist bis heute immer noch was, Was ich mir selber auch in meinen persönlichen Entwicklungsplan immer wieder reinschreibe. Und wo ich auch einen Coach nehme, um mich immer wieder zu hinterfragen und zu sagen, zuhören ist ein elementarer Bestandteil von Transformation, von Veränderung.
00:30:06: Florian Schmitz: Das finde ich spannend, weil das ja auch so ein ganz wichtiger Aspekt von Self-Management ist. Also was machst du dann, dass Du es im Alltag nicht vergisst?
00:30:12: Fabian Röcke: Also, was ich gelernt habe, ist für mich selber zu reflektieren. Entweder am Ende des Tages oder am Ende der Woche nehme ich mir die Zeit, wirklich für mich selber zu reflektieren. Und immer sind meistens nur ein, zwei Minuten, die man selber braucht. Aber über ein Meeting nochmal nachzudenken, über die Tage nochmal nachzudenken. Was habe ich gemacht? Wo hätte ich anders reagieren können? Wo habe ich vielleicht auch falsch reagiert? Wo hätte ich nochmal eine Frage stellen müssen, statt die Antwort zu geben? Das sind so Zeiten, die habe ich mir wirklich eingebaut. Und das ist in der Zwischenzeit auch wie automatisiert, dass ich mir wirklich... Auch nach den Meetings Die Themen nehme. Und was das schöne ist, Ich stelle fest, dass es jetzt auch mehr und mehr in meiner Organisation passiert. Ich hatte heute morgen ein wunderbares Gespräch mit einem Mitarbeiter, der gesagt hat, nach unserem Management-Meeting letzte Woche, ich habe da nochmal reflektiert und was ich nochmal mit dir teilen wollte, war das. Und ich glaube, das macht es noch wertvoller und auch stärker, wenn Leute anfangen, auch darüber nachzudenken. Das zu kopieren, ja. Genau, weil es ist, Keiner von uns ist perfekt. Wir können alle lernen, und das können wir aber nur, wenn wir selber darüber nachdenken und sehen, was wir gut gemacht haben oder was wir hätten anders machen können. Und das ist für mich eines der Themen, die in Transformationsprozessen wirklich entscheidend sind. Man weiß auch, wie kalt das Wasser ist, man weiß nicht, welche Richtung man schwimmt. Wenn man Pech hat, schwimmt man aufs weite Meer hinaus, und es wird niemals eine Insel kommen. Aber man schwimmt und schwimmt und schwimmt. Aber wenn man sich nicht reflektiert und nicht mal umschaut. Dann wird man auch sehr sicher nichts finden, sondern man muss sich immer wieder irgendwie orientieren, zurückgucken, mal rausziehen, Das große ganze angucken. Das war auch was, was ich aus dieser PMO-Integrationsrolle gelernt habe. Man verzettelt sich ganz schnell in Veränderungsprozessen, in kleinen Strukturen, Man baut Themen auf und verliert dann irgendwie das große Ganze aus dem Blick. Und dann heißt es oft wieder einfach mal wieder den Helikopter nehmen, von oben drauf gucken und zu sagen, Sind wir eigentlich noch in der richtigen Richtung unterwegs oder haben wir uns jetzt verzettelt? Das war das Zweite und ich glaube, das Dritte, und dabei würde ich es auch belassen, Ich glaube, wir brauchen keine Fünf, ist, einfach mal machen.
00:32:08: Florian Schmitz: Einfach mal machen.
00:32:08: Fabian Röcke: Einfach mal machen. Eine Entscheidung ist besser als keine Entscheidung. Und einfach mal machen, auch wenn es in die falsche Richtung geht, Man kann immer noch wieder korrigieren. Aber gefangen zu sein, in Nachdenken, in Zögern, in Unklarheit, bringt keinen voran. Und dann ist es besser, einfach mal zu probieren. Und wenn man links rumgelaufen ist und feststellt, links war der falsche Weg, ist meistens der Weg zurück, gar nicht so lange. Und man kann ihn nehmen und kann dann immer noch mal nach rechts laufen. Viel schlimmer ist, einfach vor den beiden Türen zu stehen und jahrelang nachzudenken, ob jetzt links oder rechts die bessere Tür ist zum Durchgehen.
00:32:43: Florian Schmitz: Wir haben jetzt ein paar Mal gesehen, dass im Nachhinein das irgendwie klarer wird, was die richtige Tür ist, links oder rechts. Was wäre denn der Rat, den du Menschen geben würdest, die so am Anfang ihrer Karriere stehen, verstehen. Oder was wäre auch was, was du gerne vor ein paar Jahren schon mal gewusst hättest?
00:33:00: Fabian Röcke: Was ich gewusst hätte, weiß ich nicht. Aber ich glaube, den Rat, den ich gebe, also zum einen, was mir immer geholfen hat und bis heute hilft, ist Spaß an den Sachen zu haben, die ich mache. Ich glaube, man sollte sich nie dafür entscheiden, Sachen zu machen, nur, weil jemand anders sagt, man sollte sie machen. Oder das ist das Richtige für deine Karriere, sondern eine gewisse Portion. Spaß und Motivation für das, was man tut, gehört immer dazu. Also ich nenne jetzt mal dieses Beispiel, auch in den Sales-Bereich zu gehen. Hat mir auch ein Leader damals gesagt, machst es aber nicht nur, damit du einen Tick in deinem Lebenslauf hast. Und ich glaube, das ist genau der richtige Ratschlag, nichts zu machen, nur für einen Tick in den Lebenslauf, Weil die Karrierepfade ändert sich, Anforderungen ändern sich. Ich glaube, am besten ist man selber, wenn man an dem Thema Spaß hat, was man tut, Eine Motivation dafür hat. Und ich glaube, das ist der wichtigste Karriereratschlag, den ich auch Leuten mitgeben kann. Macht das, auf was Ihr Spaß habt und traut euch ins kalte Wasser. Wachst über euch hinaus, geht raus aus der Komfortzone. In der Komfortzone sind noch nie Karrieren entstanden.
00:33:57: Marcel Hahne: Wie wichtig ist Breite in dem ganzen Thema? Weil so selten passieren die Schornstein-Karrieren. Du hast am Anfang gesagt, Deine Leidenschaft fürs Marketing. Und hättest du nicht andere Schritte dazu noch gemacht, wie Strategy, wie Sales, hättest du nicht? Diese Breite bekommen?
00:34:13: Fabian Röcke: Ich glaube, es ist die Frage, wo du hin möchtest. Also für eine GM-Karriere, glaube ich, spielt Breite eine gewisse Rolle. Da die Erfahrung zu haben. Die ich gesammelt habe, dass ich Marketing in verschiedenen Unternehmen gelernt habe, Dass ich dann aber auch Vertriebserfahrungen sammeln durfte und auch einen Vertrieb geleitet habe, dass ich Zwischendrin auch mal sowas wie Snop mitgemacht habe, haben sicher geholfen, um dahin zu kommen, wo ich heute bin. Nicht jeder möchte aber GM werden. Und es ist auch total okay, dass nicht jeder irgendwie heute GM werden will. Und deswegen ist es, glaube ich, immer eine individuelle Sache. Das sage ich auch den Leuten immer, wenn Sie über Karrierepfade sprechen. Ja, was muss ich machen, um dahin zu kommen? Ich glaube, es gibt keinen... Goldenen Pfad, den man aufzeichnen kann, Sondern jeder Weg ist individuell, Jede Lernerfahrung ist individuell. Und es kommt so ein bisschen aber darauf an, wo du hin möchtest. Wenn man Richtung General Manager, dann schadet es nicht, das sage ich auch hier, Dann schadet es nicht, alle Seiten mal gesehen zu haben, indem man auch Marketing und Sales Perspektive erster Hand gesammelt hat.
00:35:13: Marcel Hahne: Und ich glaube, einen ganz wichtigen Punkt, den du auch gerade gebracht hast, du sagst gerade auch den SNOP-Bereich, den du mitgemacht. hast, ein bisschen raus aus dem Commercial und nimmst nochmal ein ganz anderes Setup mit.
00:35:22: Fabian Röcke: Ja, also. Vor allem mit Prozessen und Strukturen hängt es viel zusammen. Ich glaube, das lernt man auch, Gerade in Leadership ist es eben 140 Leute. Am Ende mache ich am wenigsten selber. Das hört sich blöd an, Aber ich kann dieses Unternehmen, den Umsatz nicht alleine stemmen, sondern ich brauche 140 Leute, auf die ich mich verlassen kann, Die wissen, was Sie zu tun haben. Dafür brauche ich erstmal Leute, die Bock drauf haben auf das, was Sie tun. Da brauche ich Leute, Die Interesse haben an dem, was sie tun und die auch eine eigene Motivation haben, Sachen voranzubewegen, Aber die brauchen eben auch einen Rahmen, in dem sie sich bewegen können. Wenn ich Ihnen keine Richtung vorgebe, dann ist es wie ein Sack Flöhe, die in alle Richtungen laufen. Das heißt, diese Prozesse, Strukturen, wie es heute im Neudeutsch so schön heißt, diese Ways of Working dann auch zu setzen, einen kulturellen Rahmen zu setzen. Ich glaube, das ist die Verantwortung, die man als Geschäftsführer hat. Und da hilft es natürlich auch mal, S&P-Erfahrung gesammelt zu haben und zu wissen, wie funktionieren denn Prozesse, Wie setzt man denn eine Strategie von Strategie, Dokument, was immer schön aussieht, in die Realität UND in...
00:36:25: Marcel Hahne: Execution. Genau, exakt.
00:36:27: Florian Schmitz: Was für eine schöne, Schleife.
00:36:29: Marcel Hahne: Werfen wir nochmal einen Blick nach vorne. Wenn du mal eine Prognose gibst für die FMCW-Welt innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre, Wohin entwickelt die sich? Also, ich kann mir vorstellen, dass das gerade für euch auch eine große Rolle spielt, weil es kommen immer mehr Self-Scanning-Kassen. Ihr seid stark in der Kassenzone. Wenn die Kasse gar nicht mehr so da ist, Was bedeutet das für euch und generell?
00:36:51: Fabian Röcke: Das ist sicher ein ganz, ganz relevanter Teil für uns. Ich würde es mal unter dem Rahmen Digitalisierung des Handels zusammenfassen. Ich glaube, der spielt eine ganz erhebliche Rolle in den nächsten fünf bis zehn Jahren, Was unsere Industrie angeht. Angefangen von E-Commerce, Der Gewachsen ist, für den ich ja auch irgendwie schon vor Jahren mal verantwortlich war, über das Thema Self-Scanning-Kassen, Wenn Sie denn überhaupt noch da sind, oder wenn es nicht irgendwo in den Bereich Seamless geht, dass die Leute es nur noch mitnehmen. Und wir feststellen, dass am Ende dann einfach abgebucht wird, und ich den Supermarkt verlasse. Weil am Ende die Grundbedürfnisse des Shoppers sich nicht geändert haben. Das Thema Convenience war für uns als Shopper in dem Bereich FMCG schon immer ein Kernbereich. Die meisten Leute außer uns, die in dieser Branche jetzt irgendwie zu Hause sind und arbeiten, sind nicht gerne beim Einkaufen. Die gehen da hin, weil es sein muss, aber... Das Ziel ist es, möglichst schnell wieder rauszugehen. Und ich glaube, da wird die Digitalisierung helfen. Und das ist für uns eine der Herausforderungen, die wir uns gemeinsam mit dem Handel stellen. Weil wenn wir über die Kassenzone reden, reden wir auch über Impulsartikel und zusätzliche Artikel im Warenkorb, Die eben auch helfen, möglichst viel Umsatz aus einem Shoppingtrip mitzunehmen. Das heißt, es ist ein gemeinsames Interesse, was wir mit den Kunden haben, dass diese Impulskäufe nicht wegfallen. Sondern wie wir diese Impulskäufe in der Zukunft generieren. Ich glaube, das ist ein Thema, Auch mit dem AI, also mit dem ganzen künstlichen Intelligenzthema, Was Platzierungen angeht, Was Sortiment angeht, Da wird viel in den nächsten fünf bis zehn Jahren passieren. Und ich glaube, dass die zwei Weiteren sind für mich das ganze Thema, was an Trends kommt. Also wir sehen das heute auch, was gesundheitstrend angeht, Was dann auch an der Ernährung, gerade in dem Bereich, wo wir sind, Das ganze Thema Protein. Und so weiter spielt eine Rolle. Also Diese ganzen Trendthemen werden mehr Bedeutung bekommen. Und ich glaube, das Dritte, es wird volatiler werden, weil es ist alles schneller. Das ganze Thema Social Media, Marken entstehen kurzfristig, Manche bleiben, Manche sind aber auch nach einem Jahr wieder weg. Also diese Rotation, Wir reden über FMCG immer so, es ist fast moving. Das Gefühl ist, Es wird immer schneller, auch getrieben über die Technologien, die diese Geschwindigkeit natürlich ermöglicht. Und das heißt für uns eben in dieser volatilen und schnelllebigen Welt, Antworten zu finden. Und eben auch in dem Drumbeat, in der Geschwindigkeit auf die Sachen zu reagieren.
00:39:21: Marcel Hahne: Wann kommt der Chupa Chups Protein-Lolli?
00:39:24: Fabian Röcke: Darüber darf ich nicht reden, aber ja. Ihr habt schon Mats gesprochen, Da reden wir zum Beispiel auch über einen Trend. Das ganze Thema experiential, also das ganze Thema, andere Sensorik zu haben, glaube ich, Fruchtgummi mit. Mit zuckerperlen außenrum, sehr, sehr spannend. Auch das ist ein Trend. Nein, das ist nicht der Proteinbereich, Aber es ist ein anderer Trend, der für Konsumenten gerade extrem relevant ist. Und dieses ganze Thema Erfahrungen sammeln, auch in der Welt von immer mehr Digitalisierung, ist ja auch für den Konsumenten heute wieder mehr denn je. Ein relevantes Thema.
00:39:58: Florian Schmitz: Da müssen wir es gleich nochmal durchprobieren.
00:40:00: Fabian Röcke: Das gerne. Dafür sind die Produkte da.
00:40:03: Florian Schmitz: Sind eigentlich diese Riesen-Juba-Jubs, sind die echt oder ist das...
00:40:07: Fabian Röcke: Ja, die sind echt.
00:40:08: Florian Schmitz: Müssen wir gleich nochmal drüber sprechen.
00:40:10: Fabian Röcke: Können wir.
00:40:11: Florian Schmitz: Wir haben noch eine letzte Frage. Oder hast du noch eine vorletzte Frage, Marcel?
00:40:16: Fabian Röcke: Nö.
00:40:17: Florian Schmitz: Okay. Dann... Der erfahrene Top-Chef-Hörer weiß, Wir fragen am Ende immer, Wen würdest du gerne auf diesem Platz setzen? Also wir sitzen sehen, wen würdest du gerne einladen zu uns?
00:40:28: Fabian Röcke: Also Ich glaube, eine Empfehlung, Wir haben vorhin schon mal ganz kurz darüber gesprochen. Gehabt im Vorgespräch, ist die Susann Schlag, die ich damals bei Mars kennenlernen durfte und die aus meiner Sicht. Eine unheimlich inspirierende und gute Liederin ist, die ihren Weg auch gemacht hat. Aus der Marswelt in die L'Oreal. WELT Und die, glaube ich, die ein oder andere gute Anekdote bestimmt zu erzählen hat.
00:40:55: Marcel Hahne: Macht heute bei L'Oreal was?
00:40:58: Fabian Röcke: Regional President. Ich glaube, für den Professional-Bereich immer noch.
00:41:03: Florian Schmitz: Wir werden es rausfinden. Vielen Dank. Any Last words, Fabian?
00:41:09: Fabian Röcke: Vielen Dank für euch, für das offene Gespräch. Und ich glaube, was ich den Hörern nur mitgeben kann, gerade Jungen, die am Anfang der Karriere stehen, mutig sein, probieren. Bringt einen weiter.
00:41:19: Florian Schmitz: Und Spaß haben.
00:41:20: Fabian Röcke: Spaß haben.
00:41:22: Florian Schmitz: Und immer mal ins kalte Wasser springen. Vielen Dank, dass Du da warst. Vielen Dank für den sehr herzlichen Empfang.
00:41:27: Fabian Röcke: Sehr gerne.
00:41:27: Florian Schmitz: Vielen Dank. Und wir reden jetzt mal über diese Riesenlollis.
00:41:32: Fabian Röcke: Das machen wir als nächstes.
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